Pflegekonzept: Pflegeziele: Pflegetheorie: Pflegesystem: Pflegemodell:

In unserer Konzeption steht an oberster Stelle die umfassende Pflege, Betreuung und die Versorgung pflegebedürftiger und älterer Menschen. Durch ein angemessenes Umfeld sollen unsere Bewohner ein neues Zuhause, in 34 gemütlich eingerichteten Zimmern (Buche) finden. Im Bereich der Grundpflege stellen wir ein ganzheitliches, gesichertes und ausreichendes Leistungsangebot zur Verfügung.

Alle erforderlichen pflegerischen Maßnahmen werden, vor Aufnahme im Erstgespräch, gemeinsam mit dem Bewohner, seinen Angehörigen sowie den zuständigen Betreuern beraten und vereinbart. Dabei werden Anamnesen erstellt, um vorhandene Ressourcen und individuelle Lebensgewohnheiten zu fördern und zu erhalten.

Für jeden Bewohner erstellen wir eine individuelle Pflegeplanung, welche unterstützt ist durch Pflegevisiten und das Einbeziehen von Pflegestandards. Der fachgerechte, am Bedarf orientierte Pflegeprozess wird in einer fortlaufenden Pflegedokumentation geführt.

Durch ständige Kontakte zu den Angehörigen, Hausärzten, Betreuern und externen Serviceanbietern, wie Fußpfleger und Frisör, wird eine optimale Versorgung geleistet. Wir garantieren eine verantwortungsbewußte und wirtschaftliche Verwendung der privaten Mittel und die der Pflegeversicherung.

Weiterhin haben wir uns zur Einführung eines Qualitätsmanagementsystems verpflichtet, welches wir ständig in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung und unter Beteiligung aller Mitarbeiter weiterentwickeln. Die Stelle eines Qualitätsbeauftragten ist besetzt, um dieses System stetig zu gewährleisten.

Die Pflege wird unter ständiger Verantwortung einer „Leitenden Pflegefachkraft“ mit Zusatzausbildung erbracht. Die soziale Betreuung wird unterstützt durch unsere Ergotherapeutin, die ein umfangreiches Wochenangebot und Einzeltherapien anbietet, selbstverständlich auch für unsere immobilen oder dementiell erkrankten Bewohner. Zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung haben wir einen Vertrag mit der hiesigen Apotheke geschlossen.

Grundlage unseres pflegerischen Handelns ist das Pflegemodell nach „Monika Krohwinkel“.
In unserem Pflegeleitbild haben sich alle Mitarbeiter zu gemeinsamen Grundsätzen pflegerischen Handelns verpflichtet.

Damit die Pflege koordiniert und Fragen und Probleme schnell bearbeitet werden können, führen wir regelmäßig folgende Besprechungen durch:

  • Dienstbesprechungen
  • Teambesprechungen
  • Leiterbesprechungen
  • Schnittstellenbesprechungen
  • Qualitätszirkel
  • Hygienezirkel

Bei der Auswahl unserer Mitarbeiter legen wir großen Wert auf deren fachliche sowie persönliche Eignung, Kundenorientierung, Teamgeist und Eigeninitiative. Alle Mitarbeiter verpflichten sich zu ständiger Fort- und Weiterbildung. Sie werden auf der Grundlage unseres Einarbeitungskonzepts eingearbeitet. Unser Pflegepersonal setzt sich zusammen aus 50 % examinierten und 50 % nichtexaminierten Pflegekräften.

Zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ermitteln wir den Fortbildungsbedarf, welcher auf unserem ganzjährigen Fortbildungsplan verankert ist und weiter geführt wird. Die jeweiligen Aufgaben unserer Mitarbeiter sind in Stellenbeschreibungen geregelt, die Verantwortlichkeiten in einem Organigram und einer Beauftragtentabelle.

Der Dienstplan ist mit der Besetzung aller Schichten mit Pflegefachkräften so gestaltet, dass eine kontinuierliche Pflege, soziale Betreuung und Versorgung aller Bewohner gewährleistet ist. Um die Zufriedenheit der Bewohner und Angehörigen sicherzustellen, werden regelmäßige Pflegevisiten, Bewohnerbefragungen und Angehörigentreffen durchgeführt. Ein Beschwerdemanagementsystem gibt Bewohnern und Angehörigen zusätzlich die Sicherheit, dass ihre Anliegen ernstgenommen und bearbeitet werden.

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Die Ziele werden nach dem SGB XI folgendermaßen umgesetzt:

  • Die Pflege und Versorgung unserer Bewohner wird auf Dauer sichergestellt.
  • Mit unserer Arbeit tragen wir zur Erhaltung der Lebensqualität und zur Stärkung
    der Lebenszufriedenheit unserer Bewohner bei.
  • Jeden Bewohner nehmen wir in seiner Untrennbarkeit von Körper, Geist und Seele wahr.
  • Durch aktivierende Pflege fördern wir den Erhalt der körperlichen und psychischen Gesundheit.
  • Die Privat- und Intimsphäre, sowie das Privateigentum unserer Bewohner wird respektiert.
  • Wir fördern soziale Kontakte mit anderen Gruppen.
  • Um dem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, qualifizieren wir uns ständig weiter.

Um allen Anforderungen der individuellen Pflege und der Betreuung gerecht zu werden,
erstellen wir eine Dokumentationsmappe mit intigrierten Pflegeprozessen.
Alle Informationen des Bewohners und der Angehörigen, sowie sonstige, werden gesammelt
und mit in die ganzheitliche Pflege eingebunden.

Es werden individuelle Pflegeplanungen erstellt, die den Zweck haben, die vorhandenen Fähigkeiten des Bewohners herauszuarbeiten. Die wesentlichen Vorgaben des SGB XI und V sind selbstverständlich den Pflegekräften bekannt.

Wir favorisieren das System „Primary Nursing“,
welches übersetzt heißt „Primäre Bezugspersonen-Pflege“.

Für jeden Bewohner gibt es eine feste Bezugspflegeperson,
die seine primäre Ansprechpartnerin ist, die mit ihm zusammen die notwendige Pflege
festlegt, beurteilt und bewertet.

Um eine ganzheitliche Struktur in der Pflegeplanung zu gewährleisten und alle Probleme des Pflegebedürftigen zu erfassen, ist es hilfreich, mit einem Bedürfnismodell zu arbeiten. In unserer Einrichtung arbeiten wir nach dem Pflegemodell „Monika Krohwinkel“. Dieses Modell basiert auf den Grundlagen der Lebensaktivitäten nach „Nancy Roper“.

Die ersten elf Lebensaktivitäten sind:

  • Kommunizieren
  • Sich bewegen
  • Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten
  • Sich pflegen
  • Essen und Trinken
  • Ausscheiden
  • Sich kleiden
  • Ruhen und schlafen
  • Sich beschäftigen
  • Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten
  • Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen

Die zwölfte Lebensaktivität ist:

  • Soziale Bereiche des Lebens sichern

Die dreizehnte Aktivität ist eigens von Frau Krohwinkel hinzugefügt worden:

  • Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen

Alle Aktivitäten sind eng miteinander verbunden, beeinflussen sich gegenseitig und können nur durch eine ganzheitliche Betrachtungsweise zu einem Gleichgewicht führen.